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Wir sind Kirche weist Vorwürfe des Bischöflichen Jugendamtes und des BDKJ der Diözese Regensburg zurück.

Zur Pressemeldung des Bischöfliche Jugendamtes und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Regensburg vom 25. Oktober 2004 erklärt die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche:

Wir sind Kirche hat auf der Pressekonferenz zur Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung am 22.10. 2004 in Regensburg keineswegs den katholischen Weltjugendtag (WJT) als Ganzes kritisiert. Die KirchenVolksBewegung sieht in diesem Treffen eine große Chance für weltweite Begegnungen. Der KirchenVolksBewegung ist es dabei insbesondere ein Anliegen, dass die römisch-katholische Kirche durch längst fällige Reformen auf der Linie des Zweiten Vatikanischen Konzils für viele Menschen wieder an Glaubwürdigkeit gewinnt. In einem Schreiben an den Generalsekretär des WJT hat sich die KirchenVolksBewegung um eine konstruktive Beteiligung am WJT beworben. Eine Antwort hierauf ist bisher noch nicht erfolgt.

Vom letzten WJT 2002 in Toronto ist bekannt, dass über die vorherigen Finanzplanungen hinaus ein großes Defizit in zweistelliger Millionenhöhe zurückgeblieben ist. In der Pressekonferenz wurden deshalb sowohl die sehr hohen Kosten für den WJT als auch die bisherigen Methoden der Finanzierung kritisch hinterfragt. Den sehr hohen Aufwendungen für diese kurzzeitige Großveranstaltung stehen in Deutschland zur Zeit ein dramatischer Stellenabbau und weitere drastische Sparmaßnahmen sowohl im pastoralen wie im sozialen Engagement der katholischen Kirche gegenüber, gerade auch in der Jugendpastoral.

Die vom Bischöflichen Jugendamt und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Regensburg verwendete Bezeichnung von Wir sind Kirche als eine "kirchenferne Organisation" weist die KirchenVolksBewegung entschieden zurück. Die KirchenVolksBewegung versteht sich als eine Reformbewegung innerhalb der römisch-katholischen Kirche, und hat dies in den neun Jahren ihres Bestehens in vielfältiger Weise bewiesen. Die Anliegen der KirchenVolksBewegung sind theologisch fundiert und werden - wie seriöse Umfragen immer wieder zeigen - von der großen Mehrheit der Katholiken und Katholikinnen nicht nur in Deutschland unterstützt.

In diesem Zusammenhang ist auch auf den am vergangenen Sonntag verlesenen gemeinsamen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe "Der missionarische Auftrag der Kirche" zu verweisen, in dem es heißt: "Wir (die Bischöfe) sind gut beraten, wenn wir solche kritischen Stimmen nicht abwiegeln." Und selbst über die der Kirche Fernstehenden, heißt es in dem Bischofswort: "Auch die haben uns etwas zu sagen, die der Kirche fern stehen."

Verantwortlich und Nachfragen an
Sigrid Grabmeier, Mitglied im Bundesteam der KirchenVolksBewegung, Köckstr. 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991-2979-584, 0170-862-6290, Email: sigrid@grabmeier.net.

 

 

 


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