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Stellungnahme der Sprechergruppe des AKR zum Zeitungsbericht des Straubinger Tagblattes vom 1. Juli 2005 - Sonderseite zur Telefonsprechstunde von Bischof Gerhard Ludwig Müller

Nach der bischöflichen Telefonsprechstunde am 30.06.2005 in Straubing (s. Sonder-Seite Straubinger Tagblatt vom Freitag, 1. Juli 2005) kann Hans Trimpl sein Priesteramt unverzüglich wieder aufnehmen "zu den gleichen Bedingungen wie die 1100 anderen Priester der Diözese" (Originalton Bischof G.L. Müller).
Damit hat Hans Trimpl wirklich kein Problem! - Was soll hier der Hinweis auf den Punkt "Personalangelegenheit, die nicht öffentlich behandelt werde"? - Dazu bedarf es keines bischöflichen Hinweises auf die eingeforderte "Pflichtauffassung über das Priesteramt".

Mittlerweile wird uns verständlich, warum kaum jemand mehr sich mit Hans Trimpl solidarisieren kann, weil allen eine "blutige Nase" (O-Ton GLM - Straubinger Tagblatt vom 2.7.05: "Der Zenit der Säkularisierung ist überschritten") angedroht wird, die die "Ordnung" in der Diözese durch irgendeine Art von Kritik stören.

Zu viele sind angreifbar, einige gar erpressbar, - jedenfalls nach dem Verständnis und nach den Praktiken der Regensburger Kirchendisziplin. Offensichtlich ist auch das Ordinariat vielfach in Geheimhaltungs- und Vertuschungsvorgänge verwickelt.

Hans Trimpl ist wohl nur das Bauernopfer für die zahllosen Eingeschüchterten, das für Unterstellungen des Bischofs über angeblichen Ungehorsam und mangelnde Loyalität herhalten muss.

Herr Bischof, Sie sind aufgefordert, unverzüglich zu handeln.

Aktionskreis Regensburg - AKR
Alfred Heuberger, Annemarie Konrad
Mitglieder der Sprechergruppe

 

 

 


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