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Öffentlichkeitsarbeit Diözese Regensburg
- Pressestelle -

Offizial des Bistums fordert Pfr. Schlagenhaufer und Pfr. Timpl auf, sich von kirchenschädigender Gruppierung zu distanzieren

Regensburg, 31.Mai 2004 (pdr)

Offizial und Domdekan Dr. Max Hopfner hat im Auftrag der Oridinariatskonferenz die beiden Diözesanpriester Andreas Schlagenhaufer und Hans Trimpl aufgefordert, zur Einheit mit der Katholischen Kirche und ihrem Diözesanbischof zurückzukehren und aus dem "Aktionskreis Regensburg" (AKR) auszutreten.
In den vergangenen Monaten hatte Bischof Gerhard Ludwig in brüderlicher Atmosphäre mit den beiden Priestern intensive Gespräche wegen jahrelanger kirchenschädigender und Papst und Bischöfe verunglimpfender Äußerungen des AKR geführt und dabei eindringlich zum Umdenken und Einlenken aufgefordert. Trotz mehrmaliger Ermahnung sind sie weiter als Mitherausgeber der vom AKR verantworteten kirchenschädigenden Publikation "Pipeline" tätig und haben wiederholt kirchliche Anordnungen und Verbote missachtet. Der Versuch des Bischofs, den kirchlichen Konsens herzustellen, wurde bisher von den beiden Priestern verhindert. In einer gleichgelagerten Situation hatte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller im letzten Jahr mit Pfarrer Felber aus Bad Abbach entsprechende Missstände direkt angesprochen und für die Einhaltung kirchlicher Vorgaben Sorge getragen. In einer Erklärung hatte sich Pfarrer Felber damals verpflichtet, in Zukunft sein Handeln wieder an der Grundordnung der Kirche auszurichten. Leider hat Pfarrer Felber gegen seine ausdrückliche Zusicherung dem AKR weiter pfarrliche Räume zur Verfügung gestellt. Inzwischen wurde angekündigt, dass die Versammlung des AKR ab Herbst 2004 in kirchlichen Räumen der Pfarrei von Pfarrer Trimpl stattfinden.
Die mehrfachen Versuche des Bischofs, die beiden Pfarrer zur Einheit mit dem Bischof zurückzuführen, wurden bislang ausgeschlagen. Dies steht in krassem Widerspruch zu ihrem Weiheversprechen, bei dem sie in der Priesterweihe ihrem Bischof in die Hand Ehrfurcht und Gehorsam gelobten. Dieses Weiheversprechen bindet sie in ihrem Gewissen vor Gott und der Kirche. Als Mitherausgeber der erwähnten Publikation tragen sie die Verantwortung für die Anfeindungen gegen Person und Amt des Bischofs. "Dies ist mit der Ausübung des Priesteramtes nicht vereinbar. Deshalb habe ich diese beiden Priester aufgefordert, bis zu 7.Juni ihren Austritt aus dem AKR zu erklären und sich gegenüber dem Bischof zu entschuldigen", so Domdekan Dr. Hopfner.

 

 

 


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